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17.01.2011

Stiftung unterstützt verschiedene Projekte der Lebenshilfen

v.l.n.r. Martin Vollmer und Monika Herbold von der Lebenshilfe Eichsfeld, als Vertreter der Stiftung Christoph Lorbacher und Martin Hoff
v.l.n.r. Martin Vollmer und Monika Herbold von der Lebenshilfe Eichsfeld, als Vertreter der Stiftung Christoph Lorbacher und Martin Hoff
v.l.n.r. Michael Pawlitzki, Iris Grutzeck, Fritz-Georg Gralow, Christoph Lorbacher bei der Lebenshilfe Holzminden
v.l.n.r. Michael Pawlitzki, Iris Grutzeck, Fritz-Georg Gralow, Christoph Lorbacher bei der Lebenshilfe Holzminden
Vorstandsmitglied Christian Lutze mit den Bereichsleitungen Simona Hehl und Bettina Diedrich im Schulkinderhort der Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe Osterode
Vorstandsmitglied Christian Lutze mit den Bereichsleitungen Simona Hehl und Bettina Diedrich im Schulkinderhort der Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe Osterode

Verschiedene Projekte der Lebenshilfen konnten sich über finanzielle Unterstützung durch die Stiftung freuen.

Die Musikgruppe der Lebenshilfe Eichsfeld e.V. nutzte die 400 Euro für die alljährliche Wochen­endfahrt der Musiker zum Kunsthof Friedrichsrode.

In Holzminden kam das Geld der Frühförderung der Lebenshilfe zugute. Sonderpädagogische Fördermaterialien wurden angschafft, um den Kindern mit Behinderung eine frühestmögliche Förderung und Entwicklungsbgelitung bieten zu können.

Seit Mai 2009 fahren Bewohner der Lebenshilfe für Behinderte im Altkreis Northeim e.V. regelmäßig in den Nationalpark Harz, um sich dort im Naturschutz ehrenamtlich zu engagieren. Wanderwege freischneiden, Wasserabläufe legen, Zäune bauen, Bäume pflanzen, Stolleneingänge freilegen, damit Fledermäuse ungehindert Zugang zu ihren Schlafplätzen erhalten, sind Aufgaben, die gemeinsam mit Nationalparkmitarbeitern in beeindruckender Weise ausgeführt werden. Mit den 400 Euro konnte Schutzbekleidung für die langfristig angelegten Einsätze im Nationalpark Harz angeschafft werden.

Die Lebenshilfe Einbeck nutzte das Geld für die Anschaffung einer Wasserspielanlage, um die Freispielfläche auf dem Nachbargrundstück der Lebenshilfe weiter auszubauen. Auf dem angrenzenden Gartengrundstück wurde in diesem Jahr bereits ein Holzblockhaus errichtet, in dem für Übernachtungszwecke auch ein Schlafboden zur Verfügung steht. Um den Abenteuercharakter des Freigeländes weiter hervorzuheben und die Fantasie und Experimentierfreude der Kinder, die im teilstationären Bereich betreut und gefördert werden, anzuregen, ist die Schaffung weiterer Spielmöglichkeiten in Planung.

 

Die Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe Osterode nutzten das Geld gleich für zwei Projekte. Zum einen wurde es für die Teilnahme von zwölf Schülerinnen und Lehrkräften der Schule am Kastanienplatz an der siebten Mädchenkonferenz für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung genutzt. Zum anderen konnte der neu errichtete Schulkinderhort sonderpädagogisches Fördermaterial anschaffen, so  dass die Kinder im Hort, die Schwächen beim Lernen haben, noch effektiver unterstützt werden können.

 

Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung zu unter­stüt­zen, zu fördern und zu begleiten und dadurch die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen Lebensbereichen zu stärken und zu verbessern. Die Stiftung unterstützt insbesondere regionale Projekte, die Menschen mit Behinderung mehr Möglichkeiten bieten, am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben.

 

Die Gründungsstifter, die Harz-Weser-Werkstätten sowie die Lebenshilfen Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode, begleiten seit mehr als 40 Jahren Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg zu einem möglichst selbstständigen Leben, so dass inzwischen mehr als 2.000 Menschen mit einer geistigen, psychischen oder körperlichen Behinderung Assistenzleistungen erhalten. Dazu gibt es viele verschiedene Angebote: Wohneinrichtungen (z.B. Wohnheime, Außenwohngruppen, Ambulant unterstütztes Woh­nen), Werkstätten, Tages- und Förderstätten, Schulen sowie Tageseinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. „Die Stiftung ergänzt und verstärkt diese Arbeit, z.B. durch die Anschaffung von speziellen, therapeutischen Materialien, die Durchführung von Freizeit- und Bildungsmaßnahmen oder die Moder­ni­sie­rung von Wohneinrichtungen und Werkstätten“, erklärte Christoph Lorbacher.